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Segeltörn Kroatien 2004 - Tag 2

 

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AUS DEM LOGBUCH:

Sonntag, 3. Oktober 2004
Der Sonne entgegen

Bereits vor sieben Uhr kriechen wir aus den Betten - und dabei fällt mir gerade ein, dass ich uns noch gar nicht vorgestellt habe - wir, das sind sechs Personen:

Alois der Skipper -  wie ich ein Anfängerseebär, jedoch mit Regattaerfahrung - hat sich dankenswerterweise bereiterklärt die Verantwortung für das Schiff zu übernehmen.

Stefan der Co-Skipper - das ist meine Wenigkeit - ich habe im ersten Teil der Woche die Schiffsführung inne gehabt.

Georg der Lange - hat zwar kein Patent um ein Schiffchen zu fahren, ist jedoch auch schon bei diversen Regatten und Törns zu einem "kleinen" Seebär geworden.

Bernhard das GPS - ein wenig Binnensegelerfahrung und Seekartenfreak mit Leib und Seele.

Irene die Fleißige - hat wie Bernhard schon einmal Nussschalen am Neusiedlersee gesteuert und ist mit mir schon einige male gekentert. Ansonsten immer eine tolle Hilfe sowohl in der Kombüse, als auch an Deck.

Sarah die Landratte - hat sich mehr als tapfer geschlagen. Sie hat nicht nur alle Fachvokabeln ("Was ist die Dirk, Sarah?", "Gib doch mal den Holepunkt mehr nach achtern") innerhalb kürzester Zeit gelernt, sondern am Ende des Törns sogar einmal den Posten des Wachführers übernommen.

OK - weiter geht es mit der Geschichte. Nachdem wir um 7 Uhr 15 eine weitere Sicherheitseinweisung erhalten haben, setzen wir bereits um 7 Uhr 45 die Segel um die morgendliche Brise zu nutzen und holen das Frühstück am Weg nach Süden nach.

Nach einem "Boje über Bord" Manöver (ich hatte die Trimmfäden, welche ich am Segel montieren wollte, über Bord gehen lassen) und gemütlichen Meilen bei nur schwachen Wind setzen wir schließlich um 12.15 Uhr in der Bucht Kakan an (43° 40'N, 15°39'E) den Anker. Nach einem Bad im kühlen Wasser und einen Landgang auf einer nahen Insel frischte der Nordwind wieder auf, was uns die Entscheidung erleichterte, den Wind nutzend, weiter nach Süden fahren zu wollen.

In einem Nachtschlag düsen wir schließlich mit Spinnacker, später mit Motor, nach Vis, wo wir schließlich um 23:45 ankommen (Ankern im Hafen von Komiža).

Abfahrtsort: Bucht Zmirnjak
Ankunftsort: Hafen Komiža
Wetter: 17:25 | NW 3 Bft | 6/8 Bewölkung
     
LOGGE [sm] Segel Motor  
Tagesweg: 33,9 24,1  
Übertrag Vortrag: 0 1,8  
Summe: 33,9 25,9  
Gesamt: 59,8  

 


Ein neuer Tag beginnt. Unsere heutige Navigatorin on duty - Sarah - achtet darauf, dass wir zumindest immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel haben.

 

Die Segel werden gesetzt und wir machen uns auf den Weg nach Süden.
 
 

Der gestrenge Skipper ist mit der Segelstellung wohl nicht ganz zufrieden.

 

Schöne Brechungseffekte an Inseln im Mutersko More.

 

Stefan beim Anbringen der Trimmfäden am Großsegel.

 

Sarah bei der Standortbestimmung.
 
 

Mit einem schwachen Nordwind im Rücken, geht es weiter Richtung Süden.

 

Landgang - unsere Antonela steht einsam und verlassen in der Bucht.

 

Am Nachmittag entschließen wir uns noch spontan den guten Nordwind auszunützen und einen Nachtschlag nach Vis zu machen.

 

Georg und Bernhard im Abendlicht.

 

Mit unserem prall gefüllten Spinnacker spulen wir nach und nach die Meilen ab.

 

18:30 - Sonnenuntergang.

 

Schließlich wird der Wind immer schwächer und wir müssen die Segel bergen (Bild). Um Mitternacht kommen wir schließlich in Komiža an, wo wir im Hafenbecken ankern.

 

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(c) stefan eisenbach | http://photos.eisenbach.at | stefan [at] eisenbach.at