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Lappland im Winter
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Wie kommt man auf die Idee im Februar nach Lappland, in den hohen Norden Europas zu fahren? Diese Idee kam von Studienkollegen, welche den ewig-faden Winter in Wien satt hatten und einmal einen "richtigen" Winter erleben wollten. Außerdem wollten wir alle schon einmal die sagenumwobenen Nordlichter sehen. Wir waren uns von Anfang an klar, dass wir auch eine mehrtägige Schitour machen wollen um so genug Zeit zu haben die wahren Reize dieses Landes zu erleben. So begannen wir mit der Organisation dieser Reise. Alois hatte einen Arbeitskollegen der schon einmal in Finnland eine Schitour gemacht hatte und aufgrund seiner Erzählungen entschlossen wir uns auch in den Urho-Kekkonen-Nationalpark in Nordfinnland zu fahren. Dieser Nationalpark hat ein gut ausgebautes Selbstversorgerhütten-System, womit ungemütliche Winternächte im Zelt zu umgehen waren. Die speziell für Tiefschnee konzipierten finnischen Jagdschi reservierten wir per E-Mail im nahe gelegenen Saariselkä vor, sowie die Jugendherberge im Kiilopää Fjell-Center direkt am Nationalpark Eingang. Die Landkarten kauften wir zwecks einfacherer Planung bereits in Wien (Freytag und Berndt am Kohlmarkt, Wien I). Die Anreise nach Lappland gestaltete sich etwas schwieriger. Geplant war es nach Helsinki zu fliegen und von dort den Nachtzug nach Rovaniemi zu nehmen, von wo dann ein Bus nach Saariselkä fuhr. Jedoch waren aufgrund des Ferienbeginnes in Finnland die Nachtzüge ausgebucht und so entschlossen wir uns das Flugzeug nach Lappland (Flughafen Ivalo) zu nehmen. Zum Glück (Lob an Finnair) gibt es bei Inlandsflügen die Möglichkeit stark vergünstigt "Stand-by" zu fliegen. Das heißt man kauft sich zwei Stunden vor Abflug ein Stand-By Ticket, stellt sich dann zum Gate und wartet ob ein Sitzplatz frei ist. Dieses Angebot gilt aber nur für unter 25-Jährige und so musste sich Alois schon von Wien aus ein reguläres Ticket nehmen. Unser Reisebüro (Atlantis Flugreisen, Wien) verschaffte uns wie immer eine günstige Flugverbindung. So flogen Alois und ich mit der tschechischen Czech Air und Bernhard mit der ungarischen Malev sehr billig nach Helsinki. Der zweite Teil der Reise bestand aus einer Auto Rundtour durch Lappland (inklusive Nordkapp). Wir entschlossen uns, obwohl es billiger gewesen währe, nicht das Auto über unser Reisebüro im Voraus zu buchen, da uns dies in unserer Flexibilität eingeschränkt hätte. Jedoch hatten wir dann dadurch sehr große Probleme überhaupt einen Mietwagen zu bekommen.
Nachdem dies alles organisiert war und wir in Österreich mit unseren Langlaufschi ein paar Trainingstage eingelegt hatten, ging es schließlich los in den Norden. Also genieße die folgenden Bilder!
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