14. Februar 2002
Flug nach Ivalo
Es ist sieben Uhr in der
Früh und die Propellermaschine der Czech Air hebt gerade von Wien ab.
Unsere Reise hat tatsächlich begonnen. Einmal umsteigen in Prag und schon
sitzen wir auf finnischen Territorium. Am Flughafen warteten wir auf
Bernhard, dem Dritten im Bunde der Nordlandreisenden, der mit der Maschine
aus Budapest kommen sollte.
Zwei Stunden vor dem Abflug
der letzten Finnair-Maschine nach Ivalo
- dem nördlichsten Flughafen Finnlands - kauften Bernhard und ich ein
Stand-by Ticket (Alois war schon über 25 und hatte kein Anrecht auf ein
Stand-by Ticket). Als wir am Gate ankamen, um dort zu warten ob noch zwei
Sitzplätze frei wären, erfuhren wir, dass unsere Maschine einen defekt
hatte und wir auf Ersatz warten mussten.
Dieser Ersatz stellte sich
als Airbus 321 heraus, welcher vierzig Sitzplätze mehr hatte als die
geplante MD-80 und so war für uns Standby-Flieger genügend Platz
vorhanden.
Das erste Geräusch bei der
Landung in Ivalo war das Knirschen des
Schnees unter den Rädern des Flugzeuges. Als wir ausstiegen schneite es
leicht und ein eisiger Wind blies uns um die Ohren. Vom Flughafengebäude
waren wir sehr angetan. Es war sehr viel aus Holz gemacht und überall
hängte Dekoration in Form von Goldgräberutensilien, ausgestopften
Schneehühnern und alten Werkzeugen herum - außerdem strahlte eine offener
Kamin wohlige Wärme aus.
Vor dem Flughafen wartete
bereits der Linienbus nach Saariselkä und Kiilopää, wo sich unsere nette
Jugendherberge befand.
Erschöpft von der Reise
fielen wir in die Betten und waren froh, dass wir die einzigen im
Jugendherbergsschlafsaal waren.
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