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23. Februar 2002
Fahrt, Tag 2: Tromsø - Lyngenfjord - Alta
Am Vormittag machten wir nochmals einen
Stadtbummel durch Tromsø und waren wie am Vortag begeistert von den vielen
Holzhäuschen und dem städtischen Flair.
Unsere Fahrt in den Norden
setzten wir mittels zwei Fährfahrten über die Lyngen Halbinsel fort. Auf
den tief verschneiten Decks der Fähren hatten wir genug Zeit die Schönheit
der Lyngen Alpen zu genießen.
In Olderdalen stießen wir
wieder auf die Europastraße 6, welche uns zum Norkapp führen sollte.
Dieser Straßenabschnitt der E6 ist sicherlich einer der schönsten - mit
tiefen Einblicken in die fantastische Fjordlandschaft Norwegens.
Plötzlich jedoch versperrte
ein Schranken die Straße und so standen wir in Dunkelheit ganz alleine auf
der tief verschneiten E6. Wir entschlossen uns zu warten, da solche
Straßensperren recht üblich im winterlichen Norwegen sind ... vielleicht
musste ja ein Lawine weggeräumt werden. Einzig irritierend war, dass
keinerlei Fahrplanzeiten für den "Kolonnenverkehr" durch diesen
Straßenabschnitt angeschlagen waren.
Nach kurzer Zeit kam
ein Bus, wobei uns der Busfahrer sagte, dass eine Lawine die Straße
verschüttet hatte und in einer halben Stunde die Straße ein letztes Mal
für heute geöffnet werden würde.
Tatsächlich nach 30 Minuten
kam ein riesiger Schneepflug und ein Auto der Straßenwacht. Mit dem
Schneepflug vorne und der Straßenwacht als Schlusslicht fuhren wir durch
den Lawinenabschnitt.
Nach einer horrenden Fahrt
(der Bus legte ein Höllentempo auf der Eisfahrbahn vor), kamen wir um 20 Uhr in Alta an, wo
wir einen Campingplatz, welcher Hütten vermietete, fanden.
Die Campingplatz-Dame sagte
uns noch, dass wir Glück hatten überhaupt nach Alta gekommen zu sein, da
die Stadt gestern
noch von der Außenwelt abgeschnitten war.
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