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Lappland im Winter
Helsinki

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26. Februar 2002
Helsinki - die Flucht vor dem Schneematsch

Die Jugendherberge versprach was man im Allgemeinen von Jugendherbergen erwartet – sie war schäbig und heruntergekommen. Untergebracht im 1939 erbauten Olympiastadion, kann man die Nostalgie und den Staub jener Zeit genießen (sowie den Schimmelduft in den Waschräumen). Außerhalb der Jugendherberge war es aber auch nicht viel gemütlicher. Der Schnee von gestern ist zu einer matschigen Brühe geworden und pappte auf den Gehsteigen zusammen, wo er sich langsam zu einem rutschigen Schleim oder zu Eis verwandelte. Außerdem war es bedeckt und es gab immer wieder Schneeregenschauer - kein ideales Wetter um ein positives Bild der Stadt zu bekommen.

Helsinki ist eine recht kleine Stadt und man sieht hauptsächlich Gebäude aus den 30er Jahren. Sehr schön ist die Felsenkirche und die russisch-orthodoxe Kirche. Wir fuhren außerdem mit der Fähre zur Inselfestung Suomenlynna (UNESCO Weltkulturerbe). Die ganze Bucht von Helsinki ist vereist und es hatte daher den Anschein als würden die Schiffe durch Haferbrei fahren. Auf der Insel sind alte Holzhäuser zu sehen, sowie die Reste der Festungsanlagen – Suomenlynna haut uns aber nicht wirklich von den Socken.

Als wir mit der Fähre (Baujahr 1952) zurückfuhren, sahen wir von weitem eine gewaltige Rauchsäule inmitten von Helsinki. Als wir näher kamen, sahen wir das gesamte Ausmaß des Unglücks – der gesamte Hauptplatz scheint zu rauchen – unwillkürlich müssen wir an einen U-Bahn Brand denken. Überall waren Feuerwehren und Polizei zu sehen. Als wir aus der Fähre ausstiegen, bemerkten wir, dass die Leute gar nicht besorgt wirkten, ja sogar belustigt waren. Bald fanden wir heraus, dass eine Fernwärmeleitung geplatzt war, und so das Stadtzentrum in Wasserdampf hüllte. Das gesamte Gebiet war nicht abgesperrt und es war eine ganz eigentümliche Stimmung durch so dichten und warmen Nebel zu gehen.

Am Abend besuchten wir noch eine Opernvorstellung im architektonisch sehr schönen Operngebäude aus dem Jahre 1993 (Endlich mal kein 30er-Jahre Bau).

27. Februar 2002
Abschied von Finnland

Nachdem wir am Vormittag noch einmal ein paar Sehenswürdigkeiten besuchten, flogen Alois und ich zu einem Freund nach Göteborg (Schweden). Bernhard flog erst am nächsten Tag zurück nach Wien.

Es war auf jeden Fall ein wunderbarer Urlaub und der "Hohe Norden" hat gehalten was er versprochen hat. Nordlichter, einsame Hütten, viel Schnee, Rentiere, Kälte, Schneestürme, schwierige Straßenverhältnisse ... all das bekamen wir in nur zwei Wochen zu sehen.

LINK TIPP 


Diese Reise gibt es auch als Diavortrag zu sehen - für mehr Informationen siehe:

http://dia.eisenbach.at/
     

       

DOWNLOAD TIPP 


Ungekürztes Originaltagebuch unserer Tour

lappland_tagebuch.zip

(Word Datei, 35KB)
    


 


Willkommen in Helsinki - der Hauptstadt Finnlands.
 

Blick auf das Stadtzentrum.
 

Pelzverkauf vor der russisch-orthodoxen Kathedrale.
 

Auf der Fahrt zur Suomenlinna Festung.
 

Blick von der Fähre nach Suomenlinna auf das Stadtzentrum. Eine Fernwärmeleitung ist geplatzt und hüllt die Innenstadt in eine gewaltige Dampfwolke.
 

Blick zur protestantischen Kathedrale.

Sollten Sie mehr Bilder sehen wollen, kontaktieren Sie mich einfach für einen Diavortrag (dia.eisenbach.at).

 

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