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Libanon - Reisetipps

 

                     

 Reisetipps für den Libanon

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Aktuell: Nach dem Ausbruch des Krieges zwischen der radikal-islamischen Hisbollah Miliz und Isreal ist es derzeit nicht möglich den Libanon zu bereisen. Man kann nur hoffen, dass der Konflikt nicht zu lange anhält und dieses schöne Land wieder den Individualtouristen zugänglich gemacht wird. In der Zwischenzeit sind unsere Gedanken bei der libanesischen Zivilbevölkerung, die am meisten zu erleiden hat!

Wenn man sich den Libanon als Reisziel auswählt, ist die erste Aufgabe sicherlich alle Freunde und Verwandten zu beruhigen und zu versichern dass der Ruf des Libanons schlechter ist als die Realität. Das ist kein Wunder, da in den Medien der Libanon immer nur dann vorkommt, wenn die Hisbollah eine Rakete nach Israel schickt oder wenn es um terroristische Organisationen kommt. Auch der 16 jährige Bürgerkrieg ist den Leuten noch in lebhafter Erinnerung.

Mit dieser Seite will ich versuchen dieses Informationsdefizit, das es über dieses Land gibt, auszumerzen.

 




        
   
Steckbrief
Libanon
     [Landkarte] [Flagge

 


Staatsname:
Republik Libanon
 

Staatsform: parlamentarische Republik

Einwohner: ca. 3,5 Mio. (Auslandslibanesen: 13-16 Mio.)

Fläche: 10 452 km².

Städte: Beirut (Hauptstadt) ca. 1,5 Mill. Einwohner, Trablus (Tripoli) ca. 190.000 E., Zahlé ca. 55.000 E., Saida (Sidon) ca. 50.000 E., Baalbek ca. 20.000 E., Es Sur (Tyrus) ca. 18.000 E.

Sprache: Arabisch, meist auch Französisch bzw. teilweise auch Englisch (vor allem Jugend)

Zeitverschiebung: Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1 Std.; da es auch im Libanon eine Sommerzeit (ca. Ende April bis Ende Oktober) gibt, bleibt der Zeitunterschied von einer Stunde immer erhalten.

Stromversorgung: 220 Volt Wechselstrom, 50 Hz., 2-Pol-Stecker; Mitnahme eines Adapters nicht notwendig.

     


  
   

Wieso in den Libanon?

 

Der Libanon ist meiner Meinung nach das ideale Einstiegsland für den arabischen Raum. Aufgrund der großen christlichen Minderheit und der starken Orientierung des Landes an Europa (vor allem Frankreich), gibt es in diesem Land eine große Toleranz gegenüber anderen Bräuchen und Traditionen. So müssen Frauen nicht verschleiert gehen (sogar die jungen moslemischen Frauen, beginnen das Kopftuch abzulegen) und man kann überall ohne Probleme Alkohol kaufen und trinken. Außerdem ist der Libanon noch nicht vom Tourismus entdeckt und daher wird jeder Tourist auf Händen getragen. Unangenehme touristische Nebeneffekte wie z.B. in Tunesien mit aufdringlichen Bazarverkäufern, billigen Anmachen und Betteln gibt es nicht.

Für Kulturreisende bieten die vielen Ausgrabungsstätten (vor allem Baalbek) ein fast unerschöpfliches Feld von Forschung und für Leute die lieber Städtereisen haben bieten traditionell arabische Städte wie Tripoli, Sidon und Tyrus einen Ausflug in die Vergangenheit des Orients an. Beirut hingegen ist eine Stadt der Gegenwart, wo man die Nächte durchfeiern kann und sich bald im Klaren ist, weshalb das Nightlife von Beirut im gesamten arabischen Raum berühmt ist.

Wer lieber in die Natur geht, dem bietet das wild zerklüftete Libanongebirge ein reiches Betätigungsfeld an Aktivitäten. Einzig für einen Badeurlaub würde ich den Libanon nicht empfehlen. Die Küste ist großteils sehr steil und felsig und es gibt nur wenige (und meist nicht sehr saubere) Strände.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass jeder den ich kenne begeistert vom Libanon zurückgekommen ist! 

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Geographie und Geschichte

 

Der Libanon ist ein sehr kleines Land (ca. in der Größe von Kärnten und Osttirol) mit einer Nord-Süd Erstreckung von ca. 200km und einer Ost-West Erstreckung von 50 bis 100km.

Das Land ist in vier Regionen einteilbar:

1) der steile und felsige Küstenstreifen, welcher sich nur im äußersten Norden und Süden zu einer Ebene ausweitet.

2) das wild, zerklüftete Libanongebirge mit Gipfeln bis zu 3000m im Norden des Landes.

3) die fruchtbare Bekaa-Ebene, welche schon im Regenschatten des Libanongebirges liegt.

4) die karge, bis zu 1500m hohe Gebirgskette des Anti-Libanons welche die Grenze zu Syrien bildet.

Aufgrund seiner unzugänglichen Gebirge war der Libanon schon immer der Zufluchtsort verfolgter Minderheiten (v.a. Christen) und aus diesem Hintergrund ist der heutige Staat Libanon entstanden. Die französischen Kolonialherrscher haben den Libanon von Syrien abgetrennt um einen Staat mit einer christlichen Mehrheit zu bilden (ca. 55% der Leute waren Christen). Aufgrund dieser Volksgruppenverteilung wurde das politische System aufgebaut. So erfolgte die Aufteilung des Parlaments streng nach der Verteilung der Volksgruppen. Aufgrund einer höheren Auswanderungsquote und geringeren Geburtenrate der Christen, schmolz die christliche Mehrheit immer mehr dahin, bis in den 70erJahren die Christen schließlich in die Minderheit kamen. Somit war das politische System auf den Kopf gestellt und mit noch anderen Effekten (Palästinenserproblem, der Libanon hatte damals 3 Mio. Einwohner und ca. 1 Mio. palästinensische Flüchtlinge, welche auf politisches Recht pochten ... wobei sich bis heute nichts geändert hat) kam es Mitte der 70er Jahre zum Ausbruch des 16 jährigen Bürgerkrieges.

1990 kam es schließlich, nachdem die Bevölkerung schon mehr als genug vom Krieg hatte, zu einer Einigung zwischen Christen und Moslems. So ist die Aufteilung des Parlaments nun 50-50 zwischen Christen und Moslems. Der Präsident ist weiterhin ein Christ, der Ministerpräsident weiterhin ein Sunnit und der Parlamentspräsident wie auch schon vor dem Krieg ein Schiit. Die Palästinenser haben weiterhin keine starke Vertretung im Parlament. 

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Klima und Bekleidung

Libanon liegt in der mediterranen Klimazone mit trockenen Sommern und recht regnerischen Wintern, wobei in den Bergen Schnee fällt. Im Sommer braucht man eigentlich nur Sommerbekleidung und vielleicht ein paar Pullover für die Berge, in den anderen Jahreszeiten sollte man jedoch auch Winterbekleidung wie Jacke, Haube und Handschuhe mitnehmen, da es vor allem in den Bergen sehr kalt werden kann.

Für Reisen besonders geeignet sind die Monate März, April, wo man in den Bergen noch Schi fahren kann, es aber an der Küste schon so warm ist, dass man sich durchaus ein Bad genehmigen kann. Es ist bei vielen Leuten beliebt am Vormittag Schi zu fahren und am Nachmittag sich auf den Strand zu legen.

Der Sommer ist an der Küste sehr heiß und schwül und sogar viele Libanesen ziehen in den Sommerferien in ihre Zweitwohnsitze in den Bergen, sodass viele Küstenorte fast ausgestorben sind.

Der Winter ist im Libanon zwar recht mild (an der Küste) aber oft sehr verregnet. Es kann oft sein, dass Straßen im Libanongebirge gesperrt werden und man daher nicht sein volles Programm durchziehen kann. Trotzdem hat auch diese Zeit seinen Reiz, vor allem weil die Orangen reif sind. 

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Klimadiagramm Beirut von www.wetteronline.de

 

Sicherheit    (letztes update: 23.07.2006)

Aktuell: Nach dem Ausbruch des Krieges zwischen der radikal-islamischen Hisbollah Miliz und Isreal ist es derzeit nicht möglich den Libanon zu bereisen. Man kann nur hoffen, dass der Konflikt nicht zu lange anhält und dieses schöne Land wieder den Individualtouristen zugänglich gemacht wird. In der Zwischenzeit sind unsere Gedanken bei der libanesischen Zivilbevölkerung, die am meisten zu erleiden hat!

Auch wenn es kaum jemand glauben mag, der Libanon ist ein sicheres Reiseland. In meinen vielen Reisen in dieses Land, ist mir noch nie ein Fall von Taschendiebstahl oder Raub vorgekommen. Die Leute sind alle sehr hilfsbereit und versuchen dem Touristen so gut es geht zu helfen. Auch betteln oder aufdringliche Händler in den Bazaren sind unüblich.

Nicht zu verbergen ist natürlich, dass Libanon noch immer im Krieg mit Israel ist und es daher sein kann, dass während Deines Aufenthaltes Israel eine Rakete in den Libanon schickt. Die Ziele der Israelis beschränken sich jedoch nur auf militärische Einrichtungen und Kraftwerke, also auf Orte wo Du sowieso nicht sein wirst. 

Außerdem gibt es ein paar Regionen im Land, die man als Tourist auch meiden sollte. Das ist einerseits die nördliche Bekaa Ebene (nördlich von Baalbek), der Grenzstreifen zu Israel und die südlichen Vororte in Beirut (um die Palästinensercamps). Mir fällt zwar keine konkrete Gefahr ein, wenn man doch in diese Gebiete kommen sollte, aber in diesen Gebieten hat die libanesische Regierung keine volle Staatsgewalt und kann Dir im Fall eines Falles schwer helfen. Um Leib und Leben muss man aber auf keinen Fall Angst haben.

Wie gesagt, mir ist noch nie etwas Unangenehmes passiert und die Leute helfen Dir sofort, wenn Du Hilfe benötigst. 

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Individualtourismus und Fortbewegung

Aufgrund der Offenheit der Bevölkerung eignet sich der Libanon sehr für Individualreisende. Es kommt nicht selten vor, dass man bei einer wildfremden Familie plötzlich zum Kaffee oder zum Abendessen eingeladen ist. Die Libanesen freuen sich über einen jeden Touristen und wenn Du Glück hast, bekommst Du von einem Einheimischen sogar ein Privatführung durch seine Stadt.

Die Fortbewegung im Libanon ist schon ein wenig schwieriger. Es gibt kein öffentliches Verkehrssystem außer Servicetaxis, welche jedoch schlecht angeschrieben sind und unregelmäßig fahren. Am besten ist, man fragt immer die Einheimischen wo die Servicetaxis losfahren und wie viel der Preis für Einheimische ist.

Ein Auto zu mieten halte ich für keine sehr gute Idee. Der Verkehr ist nicht vergleichbar mit dem Verkehr bei uns und wenn man die libanesischen "Verkehrsregeln" nicht kennt (z.B. Einbahnen die keine Einbahnen sind, bzw. keine Einbahnen, welche doch Einbahnen sind) kann eine Autofahrt nicht unbedingt zur Erholung beitragen.

Die von mir favorisierte Variante ist das Mieten eines Chauffeurs mit Auto. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Man hat einen Einheimischen der fährt und sich auch auskennt (schlechte Straßenbeschilderung), man ist absolut flexibel und hat keine Probleme im Falle eines Unfalles, wie das bei einem Mietauto währe. Außerdem sind die Kosten mit 70-100 Euro pro Tag auch nicht so hoch. Falls Du Interesse an dieser Variante habe, kann ich gerne versuchen Dir einen Chauffeur mit einem Auto in der gewünschten Größe zu besorgen (schreibe an: stefan@eisenbach.at).

Wenn man sich im Libanon fortbewegt wird einem noch ein anderer Umstand auffallen. Im Gesamten Land gibt es Checkpoints von der libanesischen und syrischen Armee. Libanesische Checkpoints erkennt man an den libanesischen Flaggen und den uniformierten Beamten, während die Beamten des syrischen Geheimdienstes meist in normalen Lederjacken anzutreffen sind (also ohne Uniform). Meist wird man einfach durch den Checkpoint durchgewunken und wenn man angehalten wird, soll man einfach sitzen bleiben und die Fragen des Beamten beantworten. Wenn er merkt, dass Du ein Tourist bist (meist recht schnell), wird man sowieso gleich durchgelassen. 

Der Sinn von diesen Checkpoints ist mir nicht ganz klar, vor allem weil 90% der Zeit eh alle Autos durchgewunken werden oder oft sogar Checkpoints unbesetzt sind. Eine Erklärung wäre, dass so die Suche nach gesuchten Personen einfacher geht und man somit der Bevölkerung ein Gefühl der Sicherheit geben kann. Man braucht auf jeden Fall keine Angst vor Checkpoints haben und die Soldaten sind bis jetzt immer sehr freundlich gewesen.

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Wo übernhachten?

Die einzige Übernachtungsmöglichkeit im Libanon sind Hotels und diese sind um keinen deut billiger als Hotels in Europa. Die einzige Möglichkeit halbwegs billig auszusteigen ist, mit den Hotels zu feilschen (am besten schon von Europa aus per e-mail oder Fax sich einen Preis vereinbaren).

Privatquartiere werden nicht angeboten, da es de facto keinen Individualtourismus im Libanon gibt, jedoch kann ich Dir bei meiner Familie (ich bin Halblibanese) ein Privatunterkunft anbieten.

Das Haus befindet sich in der Nähe von Tripoli im Nordlibanon, wobei ein Zimmer für Gäste zur Verfügung steht. Man hat hier die Möglichkeit einen Einblick in das typische, libanesische Leben zu gewinnen und Anschluss an eine libanesische Familie zu finden, außerdem fallen teure Restaurantbesuche aus, da man zu Hause essen kann. Im Schnitt haben die Gäste je nach Verweildauer 20 bis 30 Euro pro Nacht und Nase für die Halbpension bezahlt (siehe Libanon ist kein Billigreiseland).

In der Vergangenheit haben wir es mit "meinen" Reisegruppen so gehandhabt, dass wir fix im Privatquartier geblieben sind und sternförmige Tagesfahrten zu den Sehenswürdigkeiten des Landes gemacht haben (der Libanon ist ein sehr kleines Land und in einem halben Tag ist man an jedem Ort im Libanon). 

Bei Interesse an einem Privatquartier bei meiner Familie, bitte an stefan@eisenbach.at schreiben. 

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Wie teuer ist ein Libanonurlaub?

Der Libanon ist sicherlich kein Billigreiseland und z.B. deutlich teurer als Syrien oder Jordanien. Wie schon oben erwähnt sind die Hotels meist sehr teuer und bei Restaurantbesuchen steigt man auch nicht sehr viel billiger aus als in Europa. Die Libanesen gehen eigentlich nur in Restaurants, wenn sie Feste feiern, ansonsten wird zu Hause gegessen. Wenn man in ein Restaurant geht, genügt es meist vollkommen Mezzé (Vorspeisenvariationen) zu bestellen, da dies besser schmeckt als die Hauptspeisen und von der Menge vollkommen reicht. Ich würde sagen, dass man mit 5-7 Euro (pro Person) für eine Mezzé rechnen muss. 

Natürlich gibt es auch Straßenstände, bei denen man Falafel, Kebab oder Manoush essen kann (meist um einen Euro). Man sollte jedoch bei der Wahl der Straßenstände auf das hygienische Umfeld achten, damit es zu keinen bösen Erwachen mit Durchfall kommt.

Die Eintritte zu den Ausgrabungsstätten sind ebenfalls mit denen in Europa vergleichbar, man sollte jedoch nach einer Studentenermäßigung fragen, die oft deutlich billiger ist, als der reguläre Eintrittspreis (z.B. Nationalmuseum in Beirut).

Zum Schluss noch eine überschlagsmäßige Rechnung der Kosten:

Flug

EUR 300-600

CSA, MALEV und TAROM fliegen recht billig nach Beirut und haben neue Fluggeräte

Nächtigung

EUR 50 p. Nacht

üblicher Hotelpreis

Auto mit Chauffeur

EUR 70 p. Tag

mit Servicetaxis steigt man billiger aus

Eintritte

EUR 70 bis 100

bei Besuch der Hauptsehenswürdigkeiten

Mittagessen

EUR 1-5 pro Tag

Falafel oder dgl.

Abendessen

EUR 7-10 pro Tag

in Restaurants

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Geld und Bezahlung

In fast allen Geschäften und Hotels werden Dollar und Euro ohne Umstände genommen. Für den Bazar oder den Kauf von Kleinigkeiten bei Straßenständen sollte man im Libanon bei irgendwelchen Wechselstuben ein paar Euros in Livre umtauschen. Falls man mit dem Bargeld nicht auskommt, so gibt es in jeder Stadt Bankomaten, bei denen man ohne Probleme Geld abheben kann, außerdem nehmen viele Restaurants und manche Geschäfte auch Kreditkarte. Meist nehme ich jedoch immer genug Bargeld mit, da dies das Einfachste ist. 

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Essen und Trinken

"Libanon, da kann man essen wie Gott in Frankreich" ... wie oft habe ich das schon von anderen Arabern gehört. Der starke französische Einfluss hat die arabische Küche im Libanon stark verbessert. Trotzdem sind viele Speisen noch immer sehr fett und ein Gläschen Whiskey nach einem großen Mahl kann nicht schaden.

Vorspeisen:

Eigentlich könnte man sich im Libanon nur von Vorspeisen ernähren. Meist bekommt man Mezzé serviert. Das sind viele kleine Vorspeisen und Pasten in kleinen Schüsseln, wobei man sich selbst seine Vorspeise zusammenstellen kann. Meist sind folgende Speisen bei einer Mezzé vorzufinden: Gefüllte Weinblätter, verschiedene Gemüsesorten (v.a. Karotten), Salatblätter, arabisches Brot, Joghurtpaste, Melanzanipaste (Auberginenpaste), Hummus (Kichererbsenpaste),...

Ein besonderer Genuss an heißen Tagen ist Tabouleh. Tabouleh ist ein Salat der hauptsächlich aus Petersilie, Tomaten, Kräutern und Buchweizen besteht und mit Zitrone mariniert wird. Der Salat wird entweder auf Brot oder auf große Salatblätter gelegt und so gegessen. 

Hauptspeisen:

In den Hauptspeisen ist meist Fleisch enthalten, man kann sich aber mit Beilagen auch gut vegetarisch ernähren. Das Nationalgericht ist sicherlich Kbbé (wie man das auch immer schreibt), welches nichts anders als Fleischbällchen aus Faschierten Rind- und Lammfleisch, Buchweizen und Pinienkernen. Besonders beliebt sind auch Eintöpfe, welche dann mit Couscous gegessen werden. Ansonsten unterscheidet sich die Küche nur wenig von der Küche in anderen mediterranen Ländern. Meist bekommt man gegrillte Sachen (Spieße) und an der Küste sind Fischgerichte sehr beliebt.

Nachspeisen:

Nun kommen wir zum Spezialgebiet der Libanesen. Jeder von uns kennt die honigtriefenden türkischen Nachspeisen. Auch im Libanon bekommt man hauptsächlich Baklawa, jedoch wird in Libanon der Honig extra entfernt, damit das Baklawa nicht zu süß wird. Besonders gut sind die kleinen Nusstörtchen mit Pistazien oder Walnüssen. Es fällt mir auf jeden Fall nicht leicht an einer libanesischen Konditorei vorbeizugehen.

Kaffee:libanesischer Kaffee

Wenn man zu jemanden auf Besuch kommt, bekommt man sofort türkischen Honig und Kaffee serviert. Der arabische Kaffee ist ein kleiner Mokka, der meist stark gesüßt ist und oft wird noch das Gewürz Kardamom dazugegeben um einen besseren Geschmack zu bekommen. Im Libanon ist es recht unüblich Tee serviert zu bekommen.

Obst und Gemüse:

Im Libanon kann man das Leitungswasser meist NICHT trinken! Auch die Libanesen vertragen das Leitungswasser nicht. Man sollte beim Verzehr von Gemüse und Obst daher vorsichtig sein. Die Libanesen nehmen zwar zum Kochen auch nur Wasser aus der Flasche, jedoch sollte man in einfachen (billigen) Restaurants aufpassen was man isst. Mir ist es noch nie gelungen im Libanon Obst und Gemüse zu vermeiden, da dies bei jeder Speise dabei ist und meist ist auch alles gut gegangen. Jedoch gehört das Durchfallmittel zur Grundausrüstung in der Reiseapotheke!

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Links und Empfehlungen

 

Offizielle Seiten und Reisewarnungen:

 

 - Libanesisches Tourismusministerium

 - Libanesische Botschaft in Washington D.C.

 - Reiseinformationen und Warnungen des Auswärtigen Amtes

 

Grundinformationen und andere Libanon-Seiten:

 

 - Reiseinformationen des Goethe-Instituts in Beirut

 - Basisinformationen und Links zum Thema Libanon

 - Ayman Ghazis Libanon Homepage

 - Homepage von Jamal Baydaoui ... nützliche Informationen über den Libanon

 - Bilder und Ortsbeschreibungen in Englisch

 - www.libanon-info.de ... viele Informationen für eine Libanon-Reise

 - Interaktive Landkarte vom Libanon mit Touristinfos

 

Reiseberichte und Reisebüros:

 

 - Atlantis Flugreisen Wien ist ein Reisespezialist für den Libanon

 - Drei Frauen im Libanon - Reisebericht

 - Reiseforum und Bilder vom Libanon bei pervan.de

 

Nachrichten aus dem Libanon:

 

 - Daily Star - libanesische Zeitung in Englisch
 - L'Orient Le Jour - französische Zeitung aus dem Libanon

 - Internetradios im Libanon

 

Bücher und Reiseführer:

 

 - "Lonely Planet" ... Reisetips vom beliebtesten Reiseführer

 - Reiseführer Libanon - Dumont-Verlag, ISBN 3770147545 (Link zu Amazon)

 - Reiseführer Libanon - Reise Know-How, ISBN 3896620878  (Link zu Amazon)

 - Bildband "Clef pour le Liban", Garnet Verlag, ISBN 2842140419  (Link zu Fnac)

 - From Beirut to Jerusalem, Das beste Buch über die Politik & den Krieg im Libanon (Link zu Amazon)

 

Sonstiges:

 

 - 360° Bilder und Ansichtskarten
 - Le Marché du Levant - Produkte aus dem Libanon und nützliche Rezept-Tipps

 - Süße Köstlichkeiten aus Libanon von der Konditorei Hallab

 - Sehr schöne Panoramabilder aus dem Libanon

  

    

Falls Du noch weitere Links kennst, schreibe mir doch ein Mail stefan@eisenbach.at 

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Sehenswürdigkeiten

Unbedingt:

 - Baalbek (Ruinen der römischen Stadt Heliopolis) [Bild]
 - Tripoli (Bazar, Zitadelle) [Bild]
 - Zedernwald bei Bscharré [Bild]
 - Beit-ed-Dine / Deir-el-Qamar (Emirpalast / Bergdorf) [Bild]

 

Sehr zu empfehlen:

 - Beirut (Al-Hamra, Taubengrotte, Nationalmuseum, Solidere) [Bild]
 - Wanderung im Tal der Heiligen (Klöster, Schluchten)
[Bild]
 - Wanderung bei Ehden (gute Aussicht) [Bild]
 - Kloster Deir Mar Antonios Qozhaya nahe Ehden (Nordlibanon)
 - Hafenstädte im Norden Byblos, Jouneh und Batroun [Bild]
 - Hafenstädte im Süden Saida und Tyre [Bild]
 - Zedernwald im Chouf 

 

Empfehlenswert:

 - Harissa (Marienstatue - Aussicht auf die Küste)
 - Deir al Ahmar (schönes Talbecken in Beqaa-Ebene mit Karstquelle)
[Bild]
 - Burg bei Batroun (Kreuzfahrerburg)
[Bild]
 - Faqra (Schigebiet, Naturbrücke, alte römische Tempel)
[Bild]

 

Recht nett, aber nicht im Pflichtprogramm:

 - Beit-Meri (Erholungsort von Beirut – zerstörter Emirpalast) [Bild]
 - Aanjar (omayyadische Stadtruinen)
[Bild]
 - Zahle (Stadt in der Beqaa-Ebene mit Restaurantmeile an einem Fluss)
 - Quadisha (kl. Tropfsteinhöhle)
 - Jeita (große Tropfsteinhöhle mit unterirdischen See, sehr teurer Eintritt)

 

Wenn man in der Gegend ist:

 - Afqua-Quelle (große Karstquelle) [Bild]
 - Nahr-el-Qalb (ägypt. archiolog. Funde, Blick auf Beirut)
[Bild]

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