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Hoher Sonnblick
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Wieder einmal hat es mich zum Sonnblick verschlagen, doch diesmal im Winter im Rahmen einer Uni Lehrveranstaltung. Beim so genannten Gletscherpraktikum werden über das gesamte Fleißkees und das Goldbergkees verteilt Schneeprofile gegraben um so eine Massenbilanz der Winterschneefälle aufstellen zu können. Diese Massenbilanzmessungen sind äußerst wichtig um die Änderung der Gletschermasse festzustellen, die ja - wie allgemein bekannt - in den letzten Jahren kontinuierlich abnimmt. Die Gletschermessungen im Mai sollen feststellen, wie hoch der Massenzuwachs der Gletscher im Winter war (in Form von Neuschnee). Dazu werden Schneeprofile gegraben und der Wassergehalt der einzelnen Schneeschichten bestimmt (über das Gewicht des Schnees). Weiters werden Sondierungen vorgenommen um weitere Informationen über die Schneetiefe zu bekommen. Die Messungen finden deshalb Anfang Mai statt, weil man annimmt, dass im Mai die Schneedecke am mächtigsten ist. Bei den Herbstmessungen, wo der Gletscher ausgeapert ist, wird die Längenänderung des Gletschers bestimmt. Mittels Markierungen, die man im letzten Jahr aufgestellt hat, kann man herausfinden, wie weit sich der Gletscher seit dem letzten Jahr zurückgezogen hat. Die Gletschermessungen am Sonnblick und am Wurtenkees (Mölltaler Gletscher) werden seit nun schon 20 Jahren von der Klimaabteilung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) und des Institutes für Meteorologie und Physik an der Universität für Bodenkultur in Wien (BOKU Wien) durchgeführt. Auf den folgenden Seiten bekommen sie einen Eindruck von den Massenbilanzmessungen am Sonnblick und ein paar Bilder vom Sonnblick Observatorium geboten.
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ZU DEN BILDERN | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||