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Hoher Sonnblick
Schitour

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Hoher Sonnblick (Rauriser Sonnblick, Salzburg)

Anreise: A10 Ausfahrt Bischofshofen, B311 bis Taxenbach und weiter auf Landesstraßen nach Rauris & zum Parkplatz Kolm-Saigurn (Maut).
Höhenunterschied:
 1500 Höhenmeter
Gehzeit:  5-7 Stunden (Aufstieg), 1-2 Stunden Abfahrt
Schwierigkeit:
leicht über Gletscher, mäßig-schwer über gratnahen Aufstieg.

   

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GLETSCHERPRAKTIKUM 2003 AM SONNBLICK
   

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BILDER VOM SONNBLICK SOMMERAUFSTIEG  

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BILDER VON DER HOCHARN-SONNBLICK TOUR

   

   Sonnblick-Webcam vom Kärntner Energieunternehmen Kelag
 
Blick vom Sonnblick Observatorium zum Großglockner (höchster Berg Österreichs). Im Vordergrund ist der 1886 gebaute Windturm des alten Observatoriums zu sehen.

Andere Webcams am Sonnblick Observatorium:

Blick zum Wurtenkees
(Skigebiet Mölltaler Gletscher)

Blick ins Rauriser Tal

  provided by kelag Sonnblick-Wetter

 

Der Rauriser Sonnblick und der Hocharn sind äußerst beliebt bei Schitourenfans. An schönen Wochenenden kann man über 500 Tourengeher zählen die einen dieser beiden Gipfel erklimmen wollen. Der um 150m höhere Hocharn ist bekannt für seine weitläufigen, schönen Abfahrten (Hangausrichtung Ost bis Nord), der Sonnblick ist vor allem beliebt, weil es am Gipfel eine Einkehrmöglichkeit gibt.

Der Aufstieg:

Ausgangspunkt der klassischen Sonnblick Route ist das Naturfreundehaus am Kolm-Saigurn. Der erste Teil des Aufstieges führt entlang des Sommerweges bis zum Neubauhaus. Von dort an folgt man dem Talboden (im Sommer der Gletscherlehrpfad) bis kurz vor dem Gletschertor auf einen ostwärts verlaufenden Grat stößt, der einem zur Rojacherhütte führt. Vor der Rojacherhütte muß man sich entscheiden ob man lieber die leichte Variante (auf der Karte rot eingezeichnet) durch das Tal unterhalb der Rojacherhütte geht oder ob man lieber den Gratweg folgt (orange Linie [Karte]) und vor der Steilstufe im Grat rechts zum Gletscher quert. Diese Querung ist äußerst steil und sollte nur bei geringer Lawinenwarnstufe und guten Sichtverhältnissen gemacht werden.

Bei der leichten Route quert man unterhalb der Rojacherhütte zum mittleren Goldbergkees und geht am flachen Gletscher bis zur Steilstufe zwischen mittleren und oberen Goldbergkees.

Sonnblick und Goldbergkees vom Wurtenkees (Schareck) aus gesehen   Aufstiegsrouten zum Sonnblick:

Rot ... Normalaufstieg
Orange
... Aufstieg über Rojacherhütte und Grat

Bild: Sonnblick und Goldbergkees vom Wurtenkees (Schareck) aus gesehen.

Übernachtung und Sonnblick Observatorium:

Falls jemand am Sonnblick übernachten will, so steht vor dem Zittelhaus ein kleines Steinhaus mit einem Winterraum zur Verfügung Der Winterraum ist nicht beheizbar, es befinden sich aber Filzdecken darin. Der Schlüssel ist beim Wetterbeobachter im Observatorium zu holen. Im Observatorium selbst gibt es keine Übernachtungsmöglichkeiten! Man kann jedoch durchaus ins Observatorium gehen um dort um Teewasser oder um Kleinigkeiten zum Essen bitten. Dies ist jedoch ein freiwilliges Service der Wetterwarte und man sollte nicht darauf vertrauen, wirklich etwas zu bekommen. Die Beobachter haben genug mit Messungen und Wetterbeobachtungen zu tun und man sollte daher eine mögliche Abweisung der Beobachter akzeptieren!

Die Abfahrt:

Die einfachste Abfahrt führt entlang der Aufstiegsroute (über oberes und mittleres Goldbergkees) hinab zum Kolm-Saigurn. Im oberen Teil des Goldbergkees kann man sich jedoch entlang des Grates halten und sich eine der drei steilen Rinnen hinab zum mittleren Teil des Goldbergkees aussuchen (blaue Striche auf der Karte). Die steilste Rinne ist die Rinne die man bei der Aufstiegsvariante über den Grat queren muss.

Hoher Sonnblick, oberes Goldbergkees, Aufstiege und Abfahrten für Schitourengeher   Abfahrtmöglichkeiten vom oberen Teil des Goldbergkees zum mittleren Teil des Gletschers.

Die rote Linie ist der (schwierigere) Aufstieg von der Rojacherhütte (R) zum Sonnblick (S). Diese Abbildung zeigt die drei zur Abfahrt geeigneten Rinnen, wobei die grüne Rinne die steilste Abfahrt bietet, jedoch Probleme beim Einstieg im oberen Teil verursachen könnte.

Vom mittleren Teil des Gletschers hat man zwei Möglichkeiten zum Gletschertor abzufahren. Die leichte Variante ist wie der Aufstieg über die Rojacherhütte, wobei man nicht am Grat fahren muss, sondern die Hänge vor dem Grat (südl.) nehmen kann. Bei der steileren Variante muß man den flachen, mittleren Teil des Gletschers queren, bis man zum letzten Gletscherabbruch kommt, wo es eine gute (sehr steile) Abfahrmöglichkeit zum Gletschertor gibt (grüne Linie [Karte]). Diese Variante ist nur bei ausreichender Schneelage zu empfehlen, da es im Anfangsbereich des Gletscherabbruches zahlreiche Gletscherspalten gibt (oder man fährt am Seil).

Vom Gletschertor (wo alle Varianten wieder zusammentreffen) geht es flach dem Tal bis zur Neubauhütte entlang, von der aus viele schöne Gräben (z.B. Maschinengraben, bei guter Schneelage) und freie Hänge hinab zur Waldgrenze führen. Achtung jedoch auf quer verlaufende Felsbänder. Im Zweifelsfall halte man sich bis man die Waldgrenze erreicht eher rechts.

Blick auf die Sonnblick Nordrinne (links vom Gipfel) vom Ammererhof aus.
Die Nordwandrinne

Eine weitere Abfahrt für absolute Schiprofis bietet die sogenannte Nordrinne, welche direkt vom Sonnblick hinab zum Kolm-Saigurn führt. Diese Rinne - die im oberen Teil keinen Fehler erlaubt, da bis zu 55° steil - ist nur wenige Tage im Jahr bei guten Schneeverhältnissen befahrbar. Man sollte sich daher unbedingt bei Einheimischen oder bei den Sonnblick Beobachtern nach der Schneebeschaffenheit erkundigen.
Der Einstieg in die Nordrinne ist direkt unterhalb des Observatoriums, wobei man sich vom Grat über die Wechte abseilen muss. Eine andere Variante ist, dass man von unten gleich in der Rinne aufsteigt. Vor allem im unteren Bereich, muss man auf quer verlaufende Felsstufen achten (Absturzgefahr). Falls einer der Leser dieser Zeilen vor hat diese Rinne zu fahren, dem wünsche ich schon jetzt viel Spaß und ein wenig Glück.

Bild: Blick auf die Nordwandrinne (links vom Gipfel) vom Ammererhof aus.

Varianten und andere Touren:

Eine weitere Schitour auf den Sonnblick führt von Heiligenblut über das kleine Fleißkees auf den Gipfel. Eine der schönsten, jedoch anstrengensten Touren ist die Tour zum Hocharn. Man fährt hierfür vom Sonnblick hinab zum kleinen Fleißkees, quert zum Zirmsee und steigt dann über die Goldzechscharte und entlang des Grates zum Hocharn auf (ca. 3-4 Stunden). Vom Hocharn selber gibt es dann wunderbare Abfahrten nach Kolm-Saigurn.

Abfahrt über das kleine Fleißkees Richtung Heiligenblut.   
Bild: Abfahrt über das kleine Fleißkees Richtung Heiligenblut.

 

 Ein Service des BEV

 Karte Kolm-Saigurn - Sonnblick

  

Quelle: BEV

 © Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen 2004

 

der Sonnblickverein

 

LINK TIPP 

 
Der Sonnblickverein ist der alleinige Erhalter des einzigartigen Gipfelobservatoriums. Unterstützen Sie den Erhalt dieser einmaligen Wetterwarte indem Sie Mitglied werden!

http://www.zamg.ac.at/sonnblickverein/
    

 

Gletscherpraktikum
Sonnblick Bilder Alois Holzer (2002)
Sonnblick Bilder Bernhard Pospichal (2003)
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