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Schneeschuhtour Ybbstalerhütte

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Steinbach - Ybbstalerhütte (Niederösterreich)

Anreise: A1 Ausfahrt Ybbs, B25 bis Lunz am See und Göstling. Kurz vor Göstling, links ins Steinbachtal einbiegen. Parkplatz am Ausgangspunkt zur Ybbstalerhütte vorhanden (1,5 km nach Tunnel).
Höhenunterschied:
800 Höhenmeter
Gehzeit: 3 Std. im Sommer, bis zu 5 Stunden im Winter (Aufstieg).
Schwierigkeit: im Winter Steilhang mit Lawinengefahr oberhalb der Bärenlacke.

Die Umgebung von Lunz ist eine der reizvollsten Landschaften Ostösterreichs. Viele meiner Wanderungen führen mich in diese Gegend, da man dort abseits von Touristenmassen auch anspruchsvolle Touren machen kann.

Der Zweck dieser Schneeschuhwanderung war vor allem der, daß ich für ein Uni-Projekt meines Institutes ein Minimum Thermometer in einer nahe gelegenen Doline installiere. Dieses Unterfangen mußten wir leider aufgrund des schlechten Wetters abbrechen. Wir übernachteten im Winterraum der Ybbstalerhütte. Der Schlüssel für den Winterraum ist beim Alpenverein hinterlegt. Die Übernachtung kostet ca. 7 Euro und ist im Winterraum zu deponieren (in einer Kassa). Im Winterraum gibt es einen Ofen, Brennholz und aneinander geschobene Betten für 4 bis 6 Personen.

Nun zu unserer Route. Wir haben uns entschlossen aufgrund der hohen Lawinengefahr von Steinbach auf die Ybbstalerhütte aufzusteigen. Der Weg bis zur Bärenlacke ist leicht zu finden gewesen. Trotz der großen Schneemenge war im windgeschützen Wald der Karrenweg immer gut zu sehen. Kurz vor der Bärenlacke geht man die Forststrasse entlang von Felswänden. Hier muß man auf jeden Fall einzeln gehen und auf Lawinen und Hangrutschungen achten.

Ab der Bärenlacke wird der Weg mühsamer. Man geht das erste Stück den Karrenweg entlang, wenn man die scharfe Kehre, welche um eine Felswand führt passiert, muss man auf den Grat steigen, und jenen Grat entlang bis zum Hochplateau folgen. Dieser Weg wird auch Winterweg genannt, da der Karrenweg im Winter nicht passierbar ist, ist zum Teil auch markiert. Die Markierungen bestehen aus kleinen Holzpfeilen und roten Blechtellern, welche an Bäumen montiert sind.

Der Grat ist äußerst steil, und man sollte darauf achten, nicht auf die Schneewächte zu treten, da diese abbrechen könnten und man dann die Felsen heruntersegelt. Der Winterweg führt nicht genau den Grat entlang, sondern macht am linken Hang zwei Kehren. Dieser Hang ist äußerst steil und kaum bewaldet - hier muß man bei fast jeder Lawinenwarnstufe mit Schneebrettern rechnen.

Am Plateau angekommen macht man einen Linksbogen und hält sich immer an den rechten Abhängen der zwei Erhebungen, welche man umgehen muß (man achte auf die roten Teller). Nach einem kurzen Marsch erreicht man das Tal, welches einem zur Ybbstalerhütte führt.

Zusammenfassend kann man sagen, daß man für diese Wintertour Lawinenkenntnis und guten Orientierungssinn benötigt. Auch ein GPS ist sinnvoll, da - wenn man am Plateau vom Weg abweicht - die Orientierung fast unmöglich ist. Das Gelände ist nur schwach gegliedert und dicht bewaldet.

Von der Ybbstalerhütte gibt es drei lohnende Ausflugsziele:

1, Noten: Gipfel nahe der Ybbstalerhütte mit Blick nach Westen und zum Dürrenstein. Gehzeit 1-2 Std.

2, Hühnerkogel, Hirzeck: Die Berge östlich der Hütte sind gute Aussichtspunkte Richtung Ötscher. 1-2 Std.

3, Dürrenstein: Anstrengende Wanderung mit teilweise steilen Hangquerungen am Grat zum Dürrenstein. 3-4Std.
  

ich wünsche auf jeden Fall viel Spaß.

Austrianmap

  Für Landkarte siehe www.austrianmap.at
   
  Stichwort:
YBBSTALER
  
LINK TIPP: Schneeschuhwanderung Ybbstalerhütte März 2002

       



31. Dezember 2001 - dichter Schneefall in Steinbach bei Göstling (NÖ).

Hier passen Martin und Claudia ihre Schneeschuhe an.

 

So viel Schnee - fürwahr in den 10 Minuten, in denen wir unsere Rucksäcke schulterten fiel wieder ein Zentimeter der weissen Pracht. 
 

Im dichten Schneetreiben geht es hinauf - vorbei an alten knorrigen Bäumen und durch tiefwinterliche Wälder.
 

Bei einer kleinen Jagdhütte auf 1000m machen wir unsere Mittagsrast.
 

Der weitere Weg ist oft durch umgestürzte Bäume versperrt. Die großen Schneemengen dieses Winters haben auch der Natur zugesetzt.
 

Bei anbrechender Dunkelheit erreichen wir die Hütte. Nachdem wir die Türe von den Schneemassen befreit hatten, waren wir wieder besser aufgelegt.
 

In der Hütte hatte es bei unserem Eintreffen -9°C. Es dauerte eine Weile bis die Raumtemperatur als angenehm bezeichnet werden konnte.

Die Heizwärme wurde natürlich auch sofort zum Schneeschmelzen genutzt.

 

Dies ist kein Ringkampf. Das neue Jahr wurde natürlich nach alter österreichischer Tradition mit dem Donauwalzer begrüßt - in diesem Falle würde ich dies aber als Schneewalzer bezeichnen.

Aussentemperatur zum Jahreswechsel: -15°C

 

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(c) stefan eisenbach | http://photos.eisenbach.at | stefan [at] eisenbach.at