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Fölzstein (Hochschwab) |
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Der Fölzstein im östlichen Hochschwabmassiv ist ein beliebter und sehr markanter Ausflugsgipfel der Einheimischen. Der Normalaufstieg führt vom Fölzbachtal (Fölzklamm) hinauf zur Fölzalm (1484m) und von dort unmarkiert zur Windscharte, Fölzkogel und Fölzstein. Vom Fölzstein kann man die Runde abschließen indem man über den Waschenriegel und das Zerbeneck (auf der Karte als Zirbeneck bezeichnet) hinab in den Mitterbachgraben steigt (unmarkierter Jägersteig) und dort wieder auf den Fölzer Bach stößt. Aufgrund eines Tipps des Vaters eines Studienkollegen, wollten wir eine andere Aufstiegsvariante zum Fölzstein ausprobieren. Der Ausgangspunkt der Tour ist das Karlschütt (850m) - ein mit Schotter gefülltes Flussbett. Vom Parkplatz beim Karlschütt (beginn der Staubstraße zum Bodenbauer) folgt man dem Flussbett Tal einwärts bis man rechterhand auf einen großen, bunt bemalten Stein stößt. Kurz nach dem Stein führt ein schmaler Jägersteig hinein in das enge, steile Seitental. Der Steig führt einem bald hinauf auf einen steilen Bergrücken, wo man bald auf die Schlüsselstelle der Tour trifft, angekündigt durch ein Schild "Betreten auf eigene Gefahr". Über steile Schotterhänge und Steilstufen (welche mit Holzleitern überwunden werden) führt der Weg weiter den Bergrücken hinauf, welcher bald wieder leichter zu begehen ist. Auf steilen Wiesen, vorbei an schönen Felsformationen führt der teilweise schwer erkennbare Steig hinauf zum Zerbeneck (auf der ÖK als Zirbeneck bezeichnet). Am Weg zum Waschenriegel stößt man bald auf den von der Fölzklamm kommenden Jägersteig. Nach einer Stunde Gehzeit erreicht man schließlich das Gipfelkreuz des steil abfallenden Fölzsteines, von dem man einen Wunderbaren Blick nach Süden hat. Vom Fölzstein (1946m) geht man unmarkiert nach Nordosten zum Fölzkogel (2022m) und steigt dann weiter zur Windscharte ab. Linkerhand sieht man 300m unter sich die Karlalm, welche das nächste Etappenziel ist (rechts würde es zur Fölzalm gehen). Wegelos steigt man die steile Wiese hinab zur Karlalm, was bei langen Regenperioden zu einer ziemlichen Rutschpartie werden kann. Von der Karlalm führt ein gut ausgetretener Jägersteig wieder hinab zum Karlschütt, womit die Runde abgeschlossen währe. Diese Runde ist eine nette Tagestour, für Leute, welche sich gerne auf unmarkierten Wegen fortbewegen und die Einsamkeit lieben. Man benötigt für die Tour Trittsicherheit, ein wenig Schwindelfreiheit und eine Orientierungsgabe, da alle Wege unmarkiert und teilweise schwer erkennbar sind. Doch es zahlen sich all' die Mühen ohne weiteres aus, da diese Rundtour durch ein paar der schönsten Gebiete des gigantischen Hochschwabmassives führt.
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Sechs Uhr morgens im Karlschütt - unsere kleine Fölzstein Expedition beginnt. |
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Über steile Bergrücken geht es recht zügig in höhere Gefilde. |
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Mit Holzleitern gesicherte Steilstufen. |
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Die schwierigsten Stellen sind mit Stahlseilen, Stegen und Leitern versehen. |
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Nach der "Schlüsselstelle" führt der Steig über steile Wiesen hinauf zum Zerbeneck. |
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Am Zerbeneck mit Blick hinab zum Karlschütt. |
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Am Waschenriegel treffen wir auf große Gamsrudeln. |
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Blick auf den Waschenriegel. |
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Der markante Fölzstein taucht auf. |
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Der Fölzstein (1946m). |
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Steinmandl am Fölzkogel (2022m). |
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Von der Windscharte geht es über steile Wiesen hinab zur Karlalm. |
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Durch den Karlgraben führt ein gut ausgetretener Steig hinab zum Karschütt. |
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Blick vom Karlgraben hinab ins Karlschütt. |
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Im Karlschütt angelangt, hat man seine Runde abgeschlossen und eine wunderbare Wanderung hinter sich. |
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