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Göller Rundtour

Traveller Club Austria (TCA) - Beratungsverein für Fernreisende und Globetrotter

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Göller (Niederösterreich)

Anreise: A1 Westautobahn Abfahrt St. Pölten, B20 Richtung Mariazell bis Freiland, links abzweigen auf B214 und weiter auf B21nach Kernhof (nach ca. 1km parken beim Ahornhof)
Höhenunterschied:
1000m
Schwierigkeit: mäßig - unmarkierte Wege - teilweise wegelos - manche Wegpassagen abgerutscht.

      

   Ausrüstung:  Höhenprofil:

 

 

 


An der Route gibt es nicht sehr viele Quellen, daher an große Trinkwasservorräte
denken. Da manche Wegpassagen ausgesetzt sind, kann eine Reepschnur für ungeübte Wanderer eine sinnvolle Unterstützung sein. Stöcke sind im weglosen Gelände seht hilfreich. Eine gute Landkarte ist auf jeden Fall von Nöten, eine Kompass kann ebenfalls hilfreich sein.
 
 

Für größere Dartstellung bitte auf die Graphik klicken.

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Austrianmap

Für Landkarte siehe www.austrianmap.at
   
Stichwort:
GÖLLER

 

Der Göller ist einer der beliebtesten Berge der niederösterreichischen Voralpen. Das große Manko an diesem Gipfel ist es jedoch, dass es keine Möglichkeit einer Rundwanderung gibt. Entweder man steigt vom Lahnsattel auf (700HM) oder man wählt als Ausgangspunkt Kernhof und erklimmt via Waldhüttsattel und Göllerhaus den Gipfel (1000HM). Ein Überschreitung (Kernhofer Gscheid - Göller - Kernhof) kommt nur in Frage, wenn man zwei Autos zur Verfügung hat.

Diese "Schwachstelle" des ansonsten wunderbaren Berges galt es auszumerzen. Im August 2004 ging ich mit meiner Freundin und zwei Freunden vom Ahornhof (bei Kernhof) aus einer Rundtour auf den Göller. Diese Runde bezieht alle schönen Wegpassagen des Göllers ein und bietet sowohl im Auf- als auch im Abstieg noch weitere Highlights.

Die Route stellt sowohl an das Orientierungsvermögen und auch die Trittsicherheit (vor allem im Bereich der Schindergraben-Schlucht) recht hohe Ansprüche. Doch nun zur Routenbeschreibung:

Etappe 1: Ahornhof - Schindleralm [1h]

Vom Ahornhof geht man die Forsstraße entlang, bis nach 150m linkerhand eine Brücke auftaucht. Man geht über die Brücke und biegt nach rechts zum Gr. Wasserfall ab. Bei Wasserfall angekommen überquert man den Bach und erklimmt den gegenüberliegenden Hang (schmaler, unmarkierter Pfad). Wenn man die Höhe des Wasserfalles erklommen hat verläuft der Weg parallel zum Bach und führt weiter zu einer zweiten Geländestufe mit einem kleineren Wasserfall. Nach dem zweiten Wasserfall sieht man den Weg wieder den Bach queren und auf den linken Hang führend. Ich empfehle jedoch nicht diesen Weg zu gehen, da man über ein wegloses, steiles Bachbett klettern muss, was bei Feuchtigkeit sehr schwierig und gefährlich werden kann. Ich glaube daher, dass es besser ist, sich weiter am Bach halten und diesem zu folgen, bis man wieder auf einen gut ausgetretenen Weg (links vom Bach) stößt.

Den Weg folgend stößt man auf eine Forststraße, die einem zur Schindleralm führt.

Etappe 2: Schindleralm - Gsenger (1442m) [45min]

Nun folgt ein kurzes Querfeldein-Stück. Von der Schindleralm führt eine Forststraße Richtung Norden zu den Hängen des Gsengers. Nach nur 5 Minuten Gehzeit endet die Straße. Hier schlägt man sich linkerhand in den Wald und steigt auf den steilen Wiesen- und Waldhängen bis zum Gipfel des Gsengers auf.

Etappe 3: Gsenger - Göller (1766m) - Göllerhaus [1.5h]

Die nächste Etappe birgt keine Schwierigkeiten, da sie entlang des markierten Weges führt. Vom Gsenger steigt man nach Süden ab bis man nach 5 Minuten auf den markierten Weg stößt. Nun folgt man den Grat weiter bis zum Gipfel des Göllers. Von dort führt der Weg über den schönen Grat zwischen Göller und Kl. Göller hinab zum Göllerhaus.

Etappe 4: Göllerhaus - Turmmauer - Ahornhof [1h]

Vom Göllerhaus steigt man ca. 30 Höhenmeter ab, bis man linkerhand am Waldrand einen gut ausgetretenen, nicht-markierten Weg findet. Der Weg führt einem entlang des Hanges zu einem waldfreien Sattel. Bei der Lichtung angelangt, wendet man sich wieder nach links (sprich nach Westen) und geht einfach querfeldein den Wald hinunter bis zum flachen Wurzboden, wo man wieder auf eine Forststraße stößt.

Von dieser Forststraße zweigt ebenfalls eine andere Forststraße nach Norden ab. Diese führt einem fast direkt bis zur Turmmauer (welche man schon deutlich erkennen kann). Nach ca. 700 Metern geht die Forststraße schließlich in einen Jägersteig über, der einem zuerst zur Turmmauer führt und danach steil hinab zum Ahornhof.

Nun - ich denke, das ist genug der Worte - genießen Sie die Bilder dieser Göller-Runde!

 



Leider ein "wenig" überbelichtet:

Start beim Ahornhof. Links der Bildmitte ist bereits die Turmmauer zu sehen.

 


Beim großen Wasserfall - nicht eingeweihte denken, dass hier der Weg schon zu Ende ist.
 


Rechts vom Wasserfall führt ein schmaler Steig die steilen Wiesen hinauf.
 


Nachdem man die erste Geländestufe überwunden hat, taucht ein zweiter Wasserfall auf. Rechts im Bild ist "deutlich" der schmale Steig zu erkennen.
 


Schließlich wird die Schlucht wieder ein wenig breiter. Ab diesem Zeitpunkt empfiehlt es sich den Bach entlangzugehen.
 


Feldenzian (''Gentiana campestris'') am Weg zur Schindleralm.
 


Auf der Schindleralm. Links im Hintergrund ist bereits der Göller zu sehen.
 


Von hier aus erblickt man bereits auch den Gsenger (rechter Felsengipfel).
 

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