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Hocharn (3254m) |
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Die Runde Hocharn-Sonnblick ist eine der schönsten Hochalpentouren die ich kenne. Am ersten Tag hat man gleich drei Dreitausender zu erklimmen und am nächsten Tag warten zwei Berggipfel über 2900m auf Dich. Wir starteten unsere Runde am klassischen Ausgangspunkt für jede Sonnblicktour, dem Kolm Saigurn am Talschluss des Rauriser Tal. Der erste Gipfel ist der Hocharn (3254m), welcher ohne größeres alpines Können zu besteigen ist. Es gibt nur eine einzige kleine Kletterstelle, welche man aber auch ungesichert meistern kann. Auch die Schneefeldquerungen bergen keine gröberen Probleme. Am Hocharn angekommen, kehrt man um, um den Grat in Richtung Sonnblick zu folgen. Der Weg führt über große Felsblöcke (wie so oft in den Hohen Tauern) und birgt bis zum Goldzechkopf keine Schwierigkeiten. Der Goldzechkopf (3042m) ist nur mit Klettern zu erreichen, jedoch sind alle schwierigen Stellen mit Stahlseil gesichert, daher bitte nicht auf die Klettersteigausrüstung vergessen ... zur eigenen Sicherheit. Auf manchen Karten ist ein unmarkierter Weg, welcher den Goldzechkopf umgeht eingezeichnet, wir haben diesen Weg jedoch nicht gesehen! Nachdem man wieder vom Goldzechkopf runtergeklettert ist, geht es über den Gletscher steil bergauf zum Hohen Sonnblick (3106m). Meist sind recht viele Spuren im Schnee zu sehen, sodaß man keine gröberen Orientierungsprobleme hat. Wie bei jeder Gletscherquerung empfehle ich natürlich Steigeisen und Pickel und wenn man in einer Seilschaft geht, kann das auch nicht schaden. Bei dichtem Nebel kann auch ein Kompass von Vorteil sein. Am nächsten Tag gingen wir am späten Vormittag los um das Alteck in Angriff zu nehmen. Wir gingen über den Sonnblick Gletscher hinab zur Rojacherhütte und von dort zum Gletschertor. Der markierte Weg zur Niederen Scharte führt über die Ausläufer des Gletschers, welcher von vielen kleinen Gletscherspalten überzogen ist. Wenn man nicht über den Gletscher gehen will, kann man auch unterhalb des Gletschertores, wo das Wasser aus dem Gletscher austritt, den Fluss queren um am steilen Bergrücken auf der gegenüberliegenden Seite zur Niederen Scharte aufzusteigen (man trifft früher oder später auf den markierten Weg). Das Alteck (2942m) habe ich in nicht sehr guter Erinnerung, aber vielleicht liegt es auch am schlechten Wetter. Der gesamte Berg ist nur ein großer Geröll- und Schotterhaufen. Der Weg ist sehr schwer erkennbar und man kraxelt bis unter den Gipfel nur über große Felsblöcke. Kurz vor dem Gipfel ist das Geröll und der Schotter sehr lose und man muß sehr aufpassen um nicht auszurutschen. Nur Georg ist bis auf den Gipfel gegangen. Alois und ich haben 50m unter dem Gipfel gewartet. Nahe der Fragenter Scharte biwakierten wir, um am nächsten Tag auf die Herzog-Ernst-Spitze (2933m) zu gehen. Der Weg birgt keinerlei Probleme und man kann die Aussicht auf den Sonnblick und das Wurtenkees (Mölltaler Gletscher) genießen. Der weitere Weg führt über den ausgesetzen Grat zum Niedersachsenhaus. Obwohl es kaum technsich schwierige Stellen gibt (es gibt zwei Kletterstellen, die man ungesichert gehen kann (Stahlseil) und zwei Stellen bei denen man recht ausgesetzt ist), aber trotzdem sind auf diesem Weg Schwindelfreiheit und Trittsicherheit ein unbedingtes "Muß". Wenn man am Niedersachsenhaus angekommen ist, hat man alle Schwierigkeiten hinter sich gelassen und einem zünftigen Mahl steht nichts mehr im Wege (unbedingt das Hüttengeheimnis kosten). Wir entschieden uns zur Durchgangalm zu gehen, um dort den Nachmittag mit Heidelbeer-pflücken und Faul-sein zu verbringen. Unmarkiert gingen wir am Nachmittag durch den Rausriser Urwald, mit seinen vielen versteckten Tümpeln und Waldseen, hinab zum Parkplatz. Diese Tour bietet einem alles, was sich das
Wandererherz wünschen kann. Von lieblichen Almwiesen bis zu Gletschern, von mystischen
Wäldern bis zum steinigen Gesicht der Hohen Tauern ... auf dieser Tour kann man alles
haben. |
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Bevor wir den den Sonnblick im Angriff nehmen, statten wir Enns in Oberösterreich einen Besuch ab. |
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Die Stadt Enns ist eine der ältesten Städte Österreichs. |
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Leider hat das Hochwasser im Sommer 2002 große Schäden in der Umgebung von Enns angerichtet. |
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OK, jetzt aber ins Salzburger Land, zum Kolm-Saigurn, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. |
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Tiefe Wolken begleiten uns auf dem Weg zum Pilatuskees. |
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Das schaut soch nach einem guten Zeltplatz aus, odrrrr? |
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In der ersten Nacht biwakierten wir nahe des Pilatuskees. |
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