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Hochkönig (2941m) |
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Der Hochkönig kann als das weiße Dach und letzter Vorposten des Steinernen Meeres gesehen werden. Den gewaltigen Kalksteinblock des Hochkönigs krönt ein kleiner Gletscher, bekannt als die "Übergossene Alm". Der Gletscher ist sehr flach und birgt keine Gefahren in Form von Spalten und daher kann man auch getrost die Gletscherausrüstung zu Hause lassen. Wie bei jedem Kalksteingebirgsblock ist das recht flache Gipfelplateau von steilen Felswänden umflankt. So sind die meisten Aufstiegsrouten auf den Hochkönig Klettersteige. Der leichteste Aufstieg führt einem ohne besondere Schwierigkeiten vom Arthurhaus (Parkplatz) (1500m) über das Ochsenkar hinauf zum Plateau. Wir jedoch wollten von der Dientener Seite (Dienten schreibt man zwar Dienten, spricht es aber als Deanten aus, aber das nur nebenbei für alle Unwissenden) aufsteigen und am Weg zum Hochkönig noch den Hochseiler (2793m) mitnehmen. Die geplante Route war Hinterthal (1016m) - Torscharte (2246m) - Hochseiler (2793m) - runter zur Übergossenen Alm (~2700m) - Hochkönig/Matrashaus (2941m) und am nächsten Tag zurück über die Übergossene Alm zu den Teufelslöchern (ca. 2750m) und direkt hinab nach Hinterthal. Aufgrund der Schneelage und einer gerade überstandenen Grippe von mir, mussten wir jedoch den Mooshammersteig auf den Hochseiler auslassen und gingen daher direkt von der Torscharte hinüber zur Übergossenen Alm (Herzogsteig). Die Route Hinterthal - Torscharte - Hochkönig birgt keine groben technischen Schwierigkeiten. Das Teilstück Torscharte - Übergossene Alm (Herzogsteig) ist jedoch teilweise recht ausgesetzt und beinhaltet leichte Kletterstellen. Der Steig ist an den schwierigen Stellen mit Stahlseil gesichert. Der Abstieg von den Teufelslöchern hinab ins Schneekar und weiter nach Hinterthal birgt einige Schwierigkeiten für unerfahrene Alpinisten. Der Steig ist oft sehr ausgesetzt und es gibt nicht sehr viele Sicherungen (Stahlseile, Eisenbolzen). Der Weg führt oft über loses Geröll und ist höchst Steinschlag gefährdet. Ich empfehle daher zu eigenen Sicherheit einen Helm zu tragen. Der Weg hat keinerlei schwierige Kletterstellen, das was den Weg schwierig machen kann, sind seine sehr ausgesetzten Teilstücke und das lose Gestein in manchen Querungen. Wer nicht am ungemütlichen Matrashaus übernachten will, kann die Bergtour auch als Tagestour machen. Man muss zwar bei dieser Runde auf den Hochkönig verzichten, aber das Teilstück Teufelslöcher - Hochkönig ist sowieso nicht sehr interessant. Man geht von Hinterthal zu den Teufelslöchern und klettert weiter auf den Hochseiler. Über den Mooshammersteig und die Torscharte geht es wieder zurück nach Hinterthal. Es ist eindeutig besser die Runde in dieser Richtung zu machen! Sobald ich am Hochseiler war, kann ich Ihnen mehr Informationen über die Schwierigkeiten beim Aufstieg auf den Gipfel geben. Soweit ich weiß ist der Aufstieg eine Kletterei im Schwierigkeitsgrad 2.
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Der Ausgangspunkt der Tour ist das nette Dorf Hinterthal zwischen Maria Alm und Dienten. |
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Die Enzenalm am Weg zur Torscharte. |
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Blick nach Hinterthal mit den schneebedeckten Hohen Tauern im Hintergrund. |
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Auf der Niederen Torscharte. |
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