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Wiener Mariazellerweg

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Mariazell Wallfahrt (Niederösterreich, Steiermark)

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Anreise: Ausgangspunkt unserer Wallfahrt war der Bahnhof Weißenbach an der Triesting an der Leobersdorfer Bahn (erreichbar von Leobersdorf oder St. Pölten).
Höhenunterschied:
ca. 2300 Höhenmeter in drei Tagen.
Schwierigkeit: leicht,
jedoch Kondition gefordert und große Blasenpflasterreserven.

      

   Ausrüstung:  Höhenprofil:

 

 

 


Für diese Tour ist keine besondere Ausrüstung erforderlich. Entlang der Route gibt es genug Quartiere und Möglichkeiten seine Trinkwasservorräte aufzufüllen. Für die erste Etappe Weißenbach - Rohr im Gebirge benötigt man feste Schuhe, ansonsten sind eher bequeme Sportschuhe zu empfehlen, da man ab Kalte Kuchl fast nur noch auf Forstsstraßen oder Asphaltstraßen geht.

 

 

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Mariazell ist der wohl bedeutendste Marienwallfahrtsort Österreichs und das Ziel vieler Wallfahrtswege. 1980 hat der Alpenverein alle Wallfahrtswege die nach Mariazell führen mit der Nummer 06 versehen. Der Wiener Mariazellerweg führt von Wien-Rodaun bzw. von Perchtoldsdorf über Heiligenkreuz (Kloster), Hafnerberg (Wallfahrtskirche), Kaumberg, Kieneck, Unterberg (Wallfahrtskirche), Rohr im Gebirge, Kalte Kuchl, St. Aegyd am Neuwalde, Gscheid, Hubertussee nach Mariazell. Weitere Wallfahrtswege führen von den Landeshauptstädten St. Pölten, Eisenstadt, Graz, Linz und Klagenfurt nach Mariazell und folgen großteils historischen Pilgerwegen nach Mariazell. Auf der Alpenvereins-Webpage kannst du unter folgender Adresse weitere Informationen zu den Pilgerwegen nach Mariazell finden: www.alpenverein.at.

Doch nun zu unseren Intentionen eine Wallfahrt zu machen und zur Route.

Im Winter ist bei einer harmlosen Schitour auf den Scheiblingstein bei Lunz am See fast eine Freundin abgestürzt und Traude (eine Mitstreiterin) hat sich geschworen, egal wie die Sache ausgeht, eine Wallfahrt zu machen. Hierbei bot sich die "Wallfahrt der Völker" im Rahmen des Mitteleuropäische Katholikentages (22.5.-23.5.2004) an, wo ich mich mit Traude einer Pilgerschar der Katholischen Jugend Wien angeschlossen habe. Gemeinsam mit Jugendlichen aus der Slowakei und Ungarn gingen wir in drei Tagen von Weißenbach an der Triesting nach Mariazell. Am Kieneck trafen wir auf den offiziellen Wiener Mariazellerweg 06, von wo an wir gemeinsam mit einer anderen Gruppe der Katholischen Jugend, die von Oberleis im Weinviertel kam, den Weg bestreiteten.

 

1. Etappe, Weißenbach an der Triesting - Furth an der Triesting - Kieneck - Unterberg - Rohr im Gebirge:

Die erste Etappe führte uns von Weißenbach an der Triesting über das Kieneck und den Unterberg nach Rohr im Gebirge (ca. 35 km und mehr als 1000 Höhenmeter). Der Weg verläuft oft auf Forststraßen nur der Abschnitt Furth an der Trieting - Kieneck ist ein fast reines Fußwegstück. Gehzeit ca. 11 Stunden.

 

2. Etappe, Rohr im Gebirge - Kalte Kuchl - Hochreit - St. Aegyd am Neuwalde - Kernhofer Gscheid:

Am zweiten Tag geht man ca. 30 km und hat an die 800 Höhenmeter zu absolvieren. Von Rohr im Gebirge geht es entlang der Bundesstraße ca. 1,3 km nach Südwesten, von wo der Mariazellerweg in den Wald abzweigt. Entlang von Fortstraßen, Güterwegen und Fußpfaden geht es zur Kalten Kuchl. Von dort an geht man Richtung Ochsensattel bis zum Ursprung der Grünen Schwarza. Hier empfiehlt es sich ein wenig vom markierten Weg abzuweichen und über das Forsthaus Ochbauer und  Hochreith zu gehen, bis man wieder auf den markierten Weg stößt. Diese Etappe ist ein reiner Forststraßenhatscher.

Bei einem Marterl geht es steil bergab nach St. Aegyd, von wo aus man auf Nebenstraßen das Tal der Unrecht Traisen entlanggeht und am Talschluß noch einmal fast 300 Höhenmeter steil zum Kernhofer Gscheid aufsteigen muß. Gehzeit ca. 11 Stunden.

 

3. Etappe, Kernhofer Gscheid - Krumbachsattel - Hubertussee - Halltal - Kreuzberg - Mariazell:

Mit nur 20 Kilometern und nicht einmal 100 Höhenmetern ist die letzte Etappe die kürzeste. Der Nachteil dieses Abschnittes ist der, dass man nur auf Fortstraßen oder Asphaltstraßen geht. Vom Gscheid geht man über den Krumbachsattel zum Hubertussee. Von dort führt eine Asphaltstraße zur Bundesstraße 21, entlang welcher man nach Mariazell geht. Gehzeit ca. 6 Stunden.

Wer nicht die ganze Zeit auf Straßen wandern will, empfehle ich daher folgende Ausweichvarianten:

Variante 1: ca. 1,5 km nach dem Hubertussee befindet sich eine Abzweigung welche zum Habertheuersattel führt (200 Höhenmeter). Vom Sattel geht es zuerst steil, dann nur flach bergab nach St. Sebastian bei Mariazell.

Variante 2: bei dieser Variante zweigt man beim Habertheuersattel nach links ab um auf die Bürgeralpe (1270m) zu gelangen (etwas mehr als 200 Höhenmeter). Von dort führt ein Weg direkt hinab ins Ortszentrum von Mariazell.

 

Wie sie nun sicherlich bemerkt haben, besteht der Bußeffekt dieses Pilgerweges hauptsächlich darin, dass man gezwungen ist auf Schotter- oder Asphaltstraßen zu gehen. Für Alpinisten wie mich empfiehlt sich daher eine individuell zusammengestellte Wallfahrt mit mehr alpinen Charakter. Mein Vorsatz ist daher die nächste Wallfahrt entlang folgender Route zu absolvieren:

Alpin Variante:

Mödling - Anninger - Lindkogel - Pottenstein (Bahnhof, Einstiegsstelle) - Hoher Mandling - Piestingtal (Bahnhof, Einstiegstelle) - Dürre Wand - Schneeberg - Schwarzau im Gebirge - Obersberg - Gippel - Göller - Gscheid - Hubertussee - Bürgeralpe - Mariazell.

Für diese Variante sollte man eine Woche einkalkulieren, jedoch wird man durch traumhafte Landschaften belohnt. Doch nun zu den Bildern der Wallfahrt.

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Für Landkarte, gehe zu www.austrianmap.at
   
Suchbegriff:
Weißenbach an der Triesting  ODER Mariazell

 

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