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Ötscher - Gemeindealpe |
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Der Ötscher ist wohl der markanteste Berg der niederösterreichischen Alpen. Seine markante Form ist an klaren Tagen vom gesamten Donautal, sowie auch vom Waldviertel aus zu sehen. Der bekannteste, aber auch berüchtigtste Aufstieg auf den Ötscher führt über den Rauhen Kamm ... doch ich will gleich mal desillusionieren! Der Rauhe Kamm ist halb so schlimm, wie einige Leute sagen. Es gibt zwar ein paar leichte Kletterstellen und an paar Stellen eröffnen sich ein paar Schwindel erregende Tiefblicke, aber für jeden halbwegs erfahrenen Wanderer sollte der Rauhe Kamm keine Schwierigkeiten bieten - sowohl im Auf- als auch im Abstieg. Die klassische Ötschertour führt von Lackenhof über den Rauhen Kamm und dem Ötscher zum Ötscherschutzhaus, von wo man mit dem Sessellift wieder nach Lackenhof hinabfahren kann. Wir jedoch entschlossen uns eine zwei Tages Tour zu machen und gleich alle Highlights der Region mit einem Streich mitzunehmen. Unser Auto stellten wir in Mitterbach ab und fuhren mit der Mariazellerbahn eine Station nach Erlaufklause. Von dort gingen wir in den Ötschergraben zur Jausenstation Ötscherhias (45min). Vom Ötscherhias geht es vorbei am Mirafall bis zur Abzweigung in den Moisengraben und von dort steil hinauf zum Jägerherz (1h). Vom Jägerherz steigt man durch zuerst Fichten Hochwälder, später durch verkrüppelte Buchenwälder (Lawinenrinne) hinauf zum Geldloch und zur Taubenloch, zwei Höhlen unterhalb der Ötscherwände, die sich zu kleinen Forschungstouren eignen. Schließlich stößt man auf den Weg zum Rauhen Kamm (2h). Nun geht es den Rauhen Kamm hinauf zum ersten Vorgipfel des Ötschers, wo auch das Gipfelbuch hinterlegt ist (1h). Nach einem 10 minütigen Marsch über die flachen Gipfelwiesen des Ötschers erreicht man schließlich das Gipfelkreuz (1892m). Nachdem am Gipfel unser Mittagsschläfchen vollbracht hatten stiegen wir zum Ötscherschutzhaus ab (30min) wo wir uns eine Schweinsbraten gönnten. Danach entschlossen wir uns ob des schönen Wetters am Kleinen Ötscher (1552m) zu biwakieren, welcher nach 1,5 Stunden erreicht ist. Am nächsten Tag ging es durch schöne Wälder und liebliche Wiesen Richtung Gemeindealpe. Nach ca. 2 Stunden erreicht man die Feldwießalm, wo man billig und gut speisen kann und in weiteren 2 Stunden ist man auf der Gemeindealpe (1626m). Nun kann man entweder zurück nach Mitterbach gehen oder man zweigt zum Erlaufsee ab wo man ein Bad nehmen kann (1,5h) und von dort über eher uninteressante Wanderwege zurück nach Mariazell oder Mitterbach (1h).
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Unser heutiges Tagesziel taucht auf. Der Ötscher ist wohl eine der markantesten Erscheinungen der niederösterreichischen Alpen. |
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Am Erlaufstausee (Bhf. Erlaufklause) startet unsere Tour. |
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Wieder hergerichtete Wassermühle am Weg zur Jausenstation Ötscherhias. |
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Schließlich erreicht man den Talgrund der Ötschergräben (unten ist der "Ötscherhias" erkennbar). |
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Am Weg zum Mirafall. |
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Der Mirafall. |
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